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Rückbeugen – sicher hinein und wieder heraus

Rückbeugen – sicher hinein und wieder heraus
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Sicher in Rückbeugen hinein und auch wieder heraus – erklärt am Beispiel von Tadasana (dem Berg) und Urdhva Dhanurasana (dem Bogen).Es hatte ein wenig etwas von Magie als ich in einer meiner ersten Stunden Ashtanga Yogastudenten aus dem Stand in den Bogen und wieder hochkommen sah. Nach sieben Jahren Praxis kenne ich dieses Gefühl von Leichtigkeit. Doch egal, welche Rückbeuge man einnimmt und auf welchem Level man ist. Die energetisierende Wirkung von Rückbeugen in der Wirbelsäule sind sofort spürbar, wenn man die richtige Technik anwendet.

Rückbeugen sind eine Quelle von Energie, Inspiration und Emotionen

Auf körperlicher Ebene dehnen Rückbeugen die gesamte Körpervorderseite, weiten den Brustkorb und ermöglichen eine tiefe Atmung. Da der Körper im Yoga niemals separat betrachtet wird, sondern immer in Wechselwirkung mit deinem Geist und deinen Emotionen steht, sind Rückbeugen gleichermaßen körperlich wie emotional herausfordernd. Um Rückbeugen speziell wie den Bogen Urdha Dhanurasana richtig einzunehmen, braucht es nicht nur eine gute Technik und Kraft, sondern vor allem auch genügend Vertrauen, dass dies gelingt.Emotional können Freude, Vertrauen, Friede und Erleichterung, aber nicht selten auch Ärger, Traurigkeit, Frustration und Furcht nach oben kommen. Diese Emotionen wahrzunehmen und wieder gehen zu lassen, ist befreiend. Körperlich wie geistig.Rückbeugen sprechen den kompletten Körper an: Von den Füßen bis zu den Händen und dem Kopf. Daher ist es umso wichtiger bereits in der Ausgangsposition den gesamten Körper richtig auszurichten. Sollten an irgendeiner Stelle Schmerzen auftreten, ist man wahrscheinlich zu weit gegangen oder hat etwas nicht richtig gemacht.Hör auf deinen Körper – er ist viel klüger als du glaubst!

 Ausrichtung in Tadasana, die Ausgangspositionen für fast alle Standpositionen:

Aus der Rückenlage in Urdhva Dhanurasana:
Yoga Übung Schritt für Schritt erklärt
Urdhva Dhanurasana
Yoga Übung Rückbeuge Urdhva Dhanurasana Rückbeuge                       

Um dann ebenso sicher und gesund aus der Rückbeuge wieder heraus zu kommen, wende genau die gleichen Prinzipien in umgekehrter Reihenfolge an.

Egal ob aus der Bauch- oder Rückenlage, im Sitzen oder aus dem Stand – das wichtigste Prinzip für Rückbeugen ist: Die Innenrotation der Oberschenkel, das Anheben den Schambeins nach oben und ein leicht aktivierter Gesäßmuskel. Dies schützt die Lendenwirbelsäule, die nicht für eine zu starke Beugung nach hinten gemacht ist. Für die Mobilität der Wirbelsäule ist unsere Brustwirbelsäule zuständig.

Tipp für Neu-Yogis: Einsteiger können dieses angenehme Gefühl von Weite und Freiheit im Brustraum schon erreichen, indem sie im geraden Sitz die Hände hintern unter den Schultern platzieren, das Brustbein anheben, den Kopf in den Nacken sinken lassen und die Schultern loslassen.Nach einer Rückbeuge sollte man für den Ausgleich in der Wirbelsäule noch eine Vorwärtsbeuge wie Paschimottanasana oder die Position des Kindes einnehmen.Und egal, ob du in den halben oder in den ganzen Bogen gehst oder Dropbacks machst: Es geht im Yoga nicht darum eine Position perfekt zu meistern. Es geht darum das anzunehmen, was ist, zufrieden zu sein (Santosha). Und wenn das auf der Matte funktioniert ist die Chance auch gar nicht so klein, dass es auch im Alltag klappt. Eben Yoga „in and off the mat“.   
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