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Tierkot im Garten

Tierkot im Garten
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Tierkot im Garten – ob von Nachbars Katze oder dem nächtlichen Besucher aus der umliegenden Natur – ist einfach nicht erbaulich und kann für die eigenen Haustiere gefährlich sein.

Tierkot erkennen und bestimmen

Meist nächtliche Besucher hinterlassen Spuren. Der Tierkot im Garten ist neben den Fraß- und Kratzspuren oder den Grabungen ein Indiz, dass sich die Gäste im Garten aufgehalten haben. Speziell am Kot kann der Besucher identifiziert und zugeordnet werden. Damit können die richtigen Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden. Die Beschaffenheit von Tierkot beim:

Fuchskot

Steinmarder Kot

Igelkot

Dachskot

Rehkot

Feldhase

Nutria Kot

3 bis 5 cm lang, ungefähr 1 cm dick

Katzenkot verhindern

Nachdem Katzen weiche Böden – wie frisch gemachte Beete oder Sandkisten – für ihr Geschäft bevorzugen, ist Abdeckung eine erste Maßnahme. Diese funktioniert allerdings nur für die Sandkiste gut. Das Gemüse- oder Blumenbeet bleibt als Toilette rund um die Uhr geöffnet. Katzen sind wählerische Tiere.

Ihre Toilette muss einen gewissen „Wohlfühl-Faktor“ aufweisen. Zahnstocher und Rosenschnitt sind den zarten Pfoten der Katzen gar nicht zuträglich. Sie wird sich schnell einen anderen Platz suchen, wenn sie beim täglichen Geschäft gestochen wird, oder schon auf dem Hinweg über spitze Dornen schreiten muss.

Katzenschreck gegen Katzenkot

Auch technische Raffinessen zur Katzenabwehr, wie eine Vogelscheuche mit Bewegungsmelder helfen. So ein Gerät ist unter dem Namen „Reiherschreck“ im Handel bekannt und verspritzt einen ordentlichen Wasserstrahl, wenn es durch ein vorbeischleichendes Tier aktiviert wird.

Ultraschallgeräte helfen oft weniger als die Werbung verspricht. Da kann sich der Gartenbesitzer schon Nächtens auf die Lauer legen und die Samtpfote mit Wasser und wildem Geschrei vertreiben.

Natürliche Mittel gegen Kot im Garten

Nicht nur gegen Katzen, sondern auch gegen die Kotablage anderer Tiere gibt es eine Reihe von natürlichen Mitteln:

Was tun gegen Hundekot im Garten?

Falls ein Hund aus der Nachbarschaft den fremden Garten als Toilette gewählt hat, dann kann er dies, weil die Einzäunung fehlt, oder stellenweise defekt ist. Zäune, geschlossene Tore und sonstige unüberwindliche Barrieren sorgen dafür, dass die Hunde ihr Geschäft woanders verrichten.

Falls ein Zaun nicht in Frage kommt, dann kann man auch eine gemischte Hecke mit dichtem Unterholz pflanzen. Es kann allerdings ein paar Jahre dauern, bis die Hecke so dicht ist, dass sie für Hunde jeder Größenordnung eine tatsächliche Barriere darstellt.

Am besten sind Pfingstrosen, Eisenkraut, Russischer Salbei und einige mehr, wenn eine Pflanzhecke errichtet werden soll.

In Verbindung mit Sträuchern bildet die Pflanzhecke eine dichte mehrstufige Barriere. Bei den Sträuchern sind Lorbeer, Immergrün und auch Heidelbeeren eine gute Wahl. Stechpalmen oder Berberitzen werden eher selektiv verwendet, da sie neben den Tieren auch den Menschen verletzen können.

Absperrungen gegen Tierkot im Garten

Hilfreich ist auch eine Absperrung aus Kies und Mulch. Es gibt Sorten über die Hunde und andere Tiere gar nicht gerne laufen. Technisches Hilfsmittel können auch Sprinkleranlagen sein, die durch Bewegungsmelder ausgelöst werden. Allerdings, so hört man, ist so mancher Gartenbesitzer von einem nächtlichen Spaziergang im eigenen Garten ziemlich durchnässt zurückgekommen.

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