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Japanischer Schneeball

Japanischer Schneeball
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Es handelt sich um eine pflegeleichte Pflanze, die auch ohne den grünen Daumen in der Regel gut wächst. Anders als bei anderen Pflanzen, muss man bei dieser Sorte nicht lange auf die ersten Blüten warten, denn der Schneeball blüht schnell und auch in jungen Jahren.

Japanischer Schneeball – Herkunft und Geschichte

Ursprünglich stammt die Pflanze aus China und Japan. Mittlerweile ist sie aber auch in hiesigen Regionen beheimatet und wird sehr gerne als Zierpflanze angebaut. Besonders auffällig sind die kleinen und weißen Blüten, die sich zu einer Kugel formen und die Pflanze zu einem Eyecatcher machen. Dieser besonderen Form verdankt die Pflanze auch ihren Namen. Als Strauch wachsend, kann der Schneeball bis zu drei Meter hoch werden.

Giftigkeit der Pflanze

Die Pflanzengattung Viburnum, zu denen auch der Japanische Schneeball gehört, zählt zu den giftigen Pflanzen und Blumen. Alle Teile der Pflanze sind giftig. Besonders verlockend, gerade für kleine Kinder, sind jedoch die Früchte, welche ebenfalls giftig sind. Zu den Symptomen einer Vergiftung gehören unter anderem Verdauungsbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen, Magenschmerzen und Durchfall. Je nach verzehrter Menge können diese Beschwerden leicht bis stark ausgeprägt auftreten.

Blütezeit

Japanischer Schneeball

Die Pflanze ist eine Augenweide für jeden Gartenliebhaber und jeden Spaziergänger, der sie bewundern kann. Neben der auffälligen Blütenpracht ist auch die Blühdauer der Pflanze außergewöhnlich. Ein Japanischer Schneeball blüht im Vergleich zu anderen Pflanzen wesentlich länger. Die ersten Blüten zeigt er bereits im Mai. Ab dann kann man sich mehrere Monate an der Blütenpracht erfreuen.

Ende der Blühphase – Japanischer Schneeball

Nicht nur während der Sommermonate, sondern auch im frühen Herbst steht die Pflanze noch in der Blüte. Ein Japanischer Schneeball blüht bis in den September hinein und verliert erst dann seine Blütenpracht. Verblüht die Pflanze, färben sich die weißen Blüten in ein zartes Rosa und die Blätter verwandeln sich in ein dunkles Rot. Somit bleibt die Pflanze auch am Ende der Blühzeit ein schöner Blickfang.

Japanischer Schneeball – Schneiden und Pflege

Es handelt sich um eine robuste Pflanze, die auch ohne professionelle Pflege gut gedeiht. Das Einzige, was die Pflanze nicht verzeiht, sind längere Trockenphasen. Damit die Pflanze nicht aus der Form gerät und auch gesund wachsen kann, hilft ein einfacher Pflegeschnitt.

  1. Die beste Zeit für einen Rückschnitt ist das Frühjahr. Es sollte immer vor der Neubildung von Trieben geschnitten werden.
  2. Mit einer scharfen Baumschere wird zuerst das ältere Holz geschnitten. Abgestorbene Äste werden ebenfalls entfernt.
  3. Anschließend werden zu lang gewachsene Triebe der Pflanze abgeschnitten und kranke Pflanzenteile entfernt.

Winterhart

Wenn die Pflanze noch jung ist, sollte sie nicht ohne Schutz zum Überwintern im Freien bleiben. Daher werden junge Sorten mit einem Schutz versehen, der den Frost abhält. Dazu eignen sich Jutesäcke, eine dicke Schicht Rindenmulch mit Anhäufung oder ein spezielles Vlies aus dem Handel. Ältere Pflanzen überstehen den Winter ohne Schaden und können auch in einem rauen Klima weiterhin ohne Gefahr draußen bleiben.

Viburnum Krankheiten

Auch bei robusten und starken Pflanzen kann es immer mal wieder zu Krankheiten kommen. Diese entstehen oft durch die falsche Pflege, können aber auch durch Schädlinge verursacht werden.

Gießen und Düngen

Wie jede andere Pflanze benötigt auch ein Japanischer Schneeball ausreichend Wasser und einen Boden, der ihm die nötigen Nährstoffe liefert. Fehlt es an diesem Minimum, kann die Pflanze nicht richtig gedeihen. Die Blüte bleibt aus oder bildet sich nur sehr schwach und unter Umständen geht die Pflanze sogar ein.

Je sonniger der Standort der Pflanze ist, desto mehr Wasser benötigt diese. Steht die Blume im Halbschatten, benötigt sie etwas weniger Feuchtigkeit. Allerdings darf der Schneeball nie ganz austrocknen, da sonst die feinen Wurzeln absterben. Aber auch Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Der Boden sollte daher gut durchlässig sein und nie zu viel gegossen werden. Hat die Pflanze eine kurze Durststrecke hinter sich, kann sie zwar etwas mehr gewässert werden, sollte aber nicht überflutet werden. Erst dann, wenn die oberste Erdschicht wieder zu trocknen beginnt, kann eine zusätzliche Menge an Wasser nachgegossen werden.

Der Boden, in dem die Pflanze wächst, ist gleichzeitig auch der Lieferant für wichtige Nährstoffe. Davon dürfen weder zu viele, noch zu wenige enthalten sein. In der Regel lassen sich nährstoffärmere Böden gut mit einem Volldünger oder hochwertigem Kompost vermischen. Wird ein spezieller Dünger aus dem Handel verwendet, muss dieser möglichst frei von Stickstoff sein.

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