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Hausmittel gegen Schädlinge

Hausmittel gegen Schädlinge
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Die Rede ist von den mannigfaltigen Schädlingen, die die Arbeit von Monaten und manchmal auch Jahren zunichte machen können. Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit den vielfältigen Hausmitteln, mit denen man die ungeliebten Gäste beseitigen kann.

Vorbeugen ist besser als heilen

Dieses Sprichwort ist zwar aus der Medizin geborgt, dennoch hilft es genauso im Kampf gegen Schädlinge im Garten. Gegen Blattläuse, Schnecken und andere Parasiten. Vorbeugen heißt, den ungebetenen Besuchern den Zugang mit natürlichen Mitteln zu verwehren:

Schwere überwindliche Barrieren als Hausmittel gegen Schädlinge im Garten

Pflanzen setzen, die Schädlinge abhalten

Es gibt eine ganze Menge von Pflanzen, die auf Grund ihres Aromas Schädlinge aktiv vertreiben oder die für sie schlichtweg ungenießbar, manchmal sogar giftig sind.

Natürliche Feinde im Kampf gegen Schädlinge im Garten

Blattläuse Marienkäfer

Wenn Pflanzen und mechanische Sperren nicht mehr ausreichen oder wenn Duftkräuter und aromatisierte Gewächse nicht in die Gartenlandschaft passen, kann man sich immer noch der Hilfsbereitschaft von Nützlingen versichern.

Die machen es dem naturliebenden Gärtner zwar nicht leicht, schließlich sind Marienkäfer, Milben und Co. schwer an die Leine zu legen. Passt allerdings die Umwelt, kommen sie von selbst um den Kampf gegen Schädlinge zu unterstützen.

4 Hausmittel gegen Gartenschädlinge für den Notfall

Wenn sich die Schädlinge trotz vielfacher Schutzmaßnahmen im Garten breit gemacht haben, dann ist es noch immer möglich Hausmittel gegen diese Schädlinge im Garten einzusetzen.

  1. Brennnessel-Jauche vertreibt Nacktschnecken. Und so wird es gemacht:
    Zuerst werden Brennnesselblätter in Wasser eingeweicht und dann für zwei Wochen an einem möglichst sonnigen Ort abgestellt. Es entsteht eine meist nicht besonders riechende Essenz (daher der Name Jauche), die im Verhältnis 1:10 verdünnt auf die betroffenen Pflanzen gesprüht wird. Die Nacktschnecken verschwinden fast fluchtartig und die Pflanzen gehen gestärkt aus diesem Kampf hervor.
  2. Pilze mit einem Sud aus dem Schachtelhalm bekämpfen: Ähnlich hergestellt wie die Brennnesseljauche und im Verhältnis 1:5 verdünnt, ergibt der Schachtelhalm-Sud ein sehr wirksames Mittel, wenn Pflanzen von Pilzen befallen werden.
  3. Wanzen, Schildläuse hassen Oxalsäure und Sennoside. Diese wiederum sind im Rhabarber in großen Mengen enthalten. Ein Rhabarber-Sud ist genauso herzustellen, wie die Brennnessel-Jauche und verjagt die Schädlinge mit Sicherheit aus den Beeten.
  4. Wenn Äpfel regelmäßig noch vor der Ernte verfaulen, dann sind möglicherweise Schmarotzer am Werk, die sich frühzeitig an den Früchten gütlich tun. Ein Versuch mit grünen Leimringen, um den Stamm gewickelt, kann helfen diese Schädlinge fernzuhalten.

Es kann also auch ohne Chemie, ohne Gift gehen. Die Natur hilft sich selbst und der findige Gärtner kann sie dabei unterstützen. So wird der vielgepriesene Daumen dann auch wirklich grün.

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