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Eidechsen im Garten

Eidechsen im Garten
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Mit allem was dazu gehört: das Imponiergehabe, wenn es um die Verteilung des Reviers geht, die Werbung und auch die Paarung. Das individuelle Farbenspiel, das die kleinen Tiere wie Edelsteine in der Sonne glitzern lässt.

Die nützliche Funktion der Eidechsen

Die Frage Eidechsen im Garten – Ansiedeln oder loswerden hängt in erster Linie damit zusammen, wieweit man die Aufgabe dieser kleinen Tiere im Garten sieht. Auf alle Fälle sind sie fleißige Vertilger von Insekten und anderen oft lästigen Kleintieren. Sie verspeisen mit Genuss Schnecken, Raupen und Würmer und schützen damit unsere Nutz- und Zierpflanzen vor Schädlingen.

Daher macht es durchaus Sinn, über die Ansiedlung von Eidechsen im eigenen Garten nachzudenken. Allerdings kann man nicht einfach in Nachbars Garten marschieren und sich dort einige dieser kleinen Nützlinge holen. Eidechsen sind treu – sie haben das Bedürfnis immer wieder an den einmal gewählten Ort zurückzukehren.

Es ist spannend diese flinken Tiere zu beobachten und gerade Kindern macht es große Freude diese „Dinosaurier im Kleinformat“ zu studieren. Eidechsen entwickeln sogar so etwas wie Vertrauen und es wurde auch schon beobachtet, dass sie aus der Hand fressen.

Eidechsen ansiedeln – Tipps zum Fangen

Eidechsen stehen nicht nur unter Artenschutz. Die Tiere lassen sich auch im Garten ansiedeln. Hierzu gilt es den Lebensraum zu schaffen, der sie anzieht. Sie fressen gerne Insekten, Asseln, Käfer, Heuschrecken und auch Vogeleier.

Waldgebiete und Moore sowie Gärten und Sandkästen bevorzugen sie als Lebensräume. Eine Natursteinmauer mit unverfugten, größeren Zwischenräumen bietet den perfekten Lebensraum und hilft dabei Eidechsen im Garten anzusiedeln. Mauereidechsen werden auf diese Weise angezogen. Zauneidechsen lassen sich durch sandige und sonnige Plätze anziehen, da sie dort ihre Eier ablegen.

Eidechsen sollte man nicht in der Natur fangen und anschließend im Garten aussetzen, wenn die Lebensbedingungen nicht gegeben sind. Zudem erlaubt es der Gesetzgeber ohnehin nicht, da sie unter Artenschutz stehen. Müssen Eidechsen jedoch zum Umsiedeln eingefangen werden, so kommen zumeist Netze zum Einsatz.

Wo sich Eidechsen am wohlsten fühlen

Eidechse

Grundsätzlich bevorzugen Eidechsen trockene und warme, vielfach vegetationsarme Bereiche, zum Verstecken und zum Überwintern. Wenn der Lebensraum und die Umgebung für sie passend ist, dann finden sie sich manchmal ganz von selbst ein. Daher gilt:

Um den optimalen Lebensraum für Eidechsen zu schaffen, ist es gut, wenn man einen Bereich des Gartens ein wenig „verwildern“ lässt oder naturnahe Hecken ansiedelt.

Zur Überwinterung wird – falls nichts anderes zur Verfügung steht und die Möglichkeit vorhanden ist – schon mal der warme Heizungskeller, der Geräteschuppen oder der Dachboden herangezogen. Eine gute, aber dennoch nur zweite Wahl.

Und das ist oft gar nicht im Sinne des Gartenbesitzers, denn manchmal verenden die Tiere während ihres Winterschlafs und strömen dann einen sehr unangenehmen Geruch aus. Darum sollte ihnen durch Gitter oder andere mechanische Maßnahmen der Zugang verwehrt werden.

Das Leben von Eidechsen im Garten

Eidechsen sind wechselwarme Tiere und knüpfen ihre Aktivität eng an die Umgebungstemperatur. In der Winterkälte erstarren sie und verbringen diesen in frostfreien Verstecken. Die Tiere haben jedes für sich eine individuelle Färbung und damit ein unverwechselbares Aussehen.

Wenn sie sich angesiedelt haben, dann kommen einige Aufgaben auf den Gärtner zu. So typische Fallen für Kleintiere, aus denen sie sich selbst nicht befreien können, sind zu vermeiden. Dazu zählen bodenbündig eingelassene Fässer, Licht- und Wasserschächte und dergleichen mehr. Genauso ist der Einsatz von Giften und vielen chemischen Pflanzenschutzmitteln nicht zu empfehlen, wenn man die Eidechsen im eigenen Garten fördern will.

Auch Gartenteiche können – nicht nur für Eidechsen – eine Falle sein, wenn eine flache Ausstiegsseite fehlt. Und dann gibt es noch einen absolut gefährlichen Feind: es ist die Katze, für die Eidechsen offensichtlich zur Lieblingsspeise, auch an sonst reich gedeckten Speisentischen, zählen.

Ein Gärtner hat also die Wahl: Katze oder Eidechse im Garten. Beides verträgt sich nicht.

Heimische Eidechsenarten im Garten

Im heimischen Garten begegnet man am wahrscheinlichsten der Zauneidechse (Lacerta agilis). Sie wird rund 22 cm lang, die Färbung ist sehr variabel und geht von braun bis grün. Während der Paarungszeit kann sich die Farbgebung ändern. Das Männchen wird grün, mit einem braunen Rückenstreifen. Die Jungtiere sind braun gefärbt.

Die Mauereidechse wird ein wenig größer und man erkennt sie am eher abgeflachten Körper und dem im Verhältnis zum übrigen Körper langen Schwanz. Sie kommt weniger in Gärten vor und siedelt lieber in Weinbergen, Felsgebieten und auch Bahnanlagen. Nur wenn ein Garten direkt an solche Gebiete grenzt, ist es möglich die Mauereidechse darin zu finden.

Kaum als Gartentier kann man die dritte Art bezeichnen, und wird hier nur der Vollständigkeit halber angeführt. Es ist die Wald- oder Mooreidechse, deren Lebensräume schon mit dem Namen beschrieben sind. Möchte man eine heimische Eidechse kaufen und zu Hause halten, so bieten sich hierzu Tierbörsen an – insofern es sich nicht um geschützte Arten handelt.

Eidechsen loswerden: Hausmittel gegen Eidechsen im Garten

Hat sich der Gärtner für „loswerden“ entschieden, dann stehen einige Mittel und Hausmittel gegen Eidechsen im Garten zur Verfügung.

Eidechsen haben zwar eine eigene Fluchtstrategie, indem sie den Schwanz abwerfen. Dadurch lassen sich Katze, Hund und Pestizide jedoch wenig beeindrucken. Ein weiteres Hausmittel, welches die Echsen nicht in Lebensgefahr bringt stellt der Alukescher dar.

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