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Pfennigbaum (Crassula ovata)

Pfennigbaum (Crassula ovata)
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Der Baum stammt aus der Familie der Sukkulenten und ist ein Dickblattgewächs. Die einzelnen Blätter erinnern sehr stark an Geldstücke, auch wenn diese nicht als Zahlungsmittel anerkannt sind. Der Pfennigbaum ist eine wunderschöne Zimmerpflanze, die mit der richtigen Pflege sehr alt werden kann. Ab dem 10. Lebensjahr beginnt der Baum Blüten in Weiß und Rosa zu tragen. Der folgende Ratgeber bündelt alle Informationen über den Pfennigbaum, von der Herkunft bis zu möglichen Krankheiten.

Pfennigbaum Herkunft und Geschichte

Der Pfennigbaum ist ursprünglich in Südafrika beheimatet. Dort steht er im Freiland und kann bis zu 2m hoch werden. Die Einheimischen nutzen den Pfennigbaum nicht nur als Freilandpflanze, sondern ernähren sich von den Wurzeln. Hierzulande ist der Pfennigbaum eine kultivierte Zimmerpflanze, die zwischen 50cm und 1,30m hoch wachsen kann.

Crassula ovata – Der Geldbaum

Der Pfennigbaum ist unter den Gärtnern und Fachleuten unter dem Namen Crassula ovata bekannt. Übersetzt bedeutet das ganz einfach Geldbaum. Der Geldbaum ist nicht nur dekorativ, sondern auch sehr genügsam.

Er ist nicht nur für Anfänger im Bereich der Pflanzen geeignet, auch Hobbygärtner nutzen den Geldbaum. Der ideale Standort für den Geldbaum ist ein schön, heller Platz. Dort sollte es ausreichend warm sein. Eine direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zu empfehlen, obwohl er eigentlich im sonnigen Afrika Zuhause ist. Idealerweise bietet sich ein Vorhang zum Schutz an.

Optik

Heute gibt es im Handel zahlreiche Crassula-Sorten. Sie besitzen einen dicken Stamm und sind gut verzweigt. Die Blätter sorgen für den optischen Unterschied. Sie unterscheiden sich in Hinsicht auf die Formen und die Farben. Die Blüten des Pfennigbaums können entweder rosarot und weiß ausfallen. Die Pflege des immergrünen Strauchs ist relativ simpel, denn der Zierstrauch speichert jede Menge Wasser. So kann er eine ganze Weile ohne Wasser auskommen.

Positive Eigenschaften des Pfennigbaums

Neben der beeindruckenden Optik punktet der Pfennigbaum auch mit anderen positiven Eigenschaften. Er ist luftreinigend. Er entfernt nicht nur Elektrosmog, sondern auch andere Luftverschmutzungen. Zudem reguliert er die Luftfeuchtigkeit im Raum.

Ist der Pfennigbaum giftig?

Der Pfennigbaum ist nicht giftig und kann sogar unter Vorbehalt gegessen werden. Die Wurzeln und die Blätter können dafür verwendet werden. Die Wurzeln werden als Gemüse angesehen und die Blätter können in Milch ausgekocht werden.

Crassula ovata Blütezeit

Die Blüten beim Pfennigbaum bilden sich erst nach 10 Jahren. Die Blütezeit ist allerdings stark vom Standort abhängig. In der Regel blühen die Blüten vom späten Herbst (Ende September) bis in den frühen Sommer (Ende Juni / Anfang Juli).

Der Pfennigbaum verblüht eigentlich nicht, denn der immergrüne Strauch besitzt durchgehend seine grünen. Fleischigen Blätter. Die Blüten allerdings fallen spätestens Mitte Juli ab. Sie vertragen die heißen Temperaturen nicht.

Geldbaum Schneiden und Pflege

Pfennigbaum (Crassula ovata)

Eigentlich muss der Pfennigbaum nicht geschnitten werden, aber es gibt Faktoren, die sprechen für sich. Sobald der Pfennigbaum ungleichmäßig wächst oder keinen kräftigen Stamm bildet, muss er geschnitten werden. Damit er eine schöne Wuchsform bekommt sind folgende Punkte zu beachten

  1. Der Schnitt wird nach der ersten Blüte notwendig.
  2. Die nach unten wachsenden Triebe müssen entfernt werden.
  3. Aufrecht stehende Triebe werden abgeschnitten.
  4. Dünne Triebe werden ebenfalls entfernt.
  5. Schneiden Sie direkt am Stamm.
  6. Es dürfen keine Resttriebe vorhanden bleiben.

Es gibt in Sachen Pflege noch ein paar Tipps, die Sie beachten sollten.

Winterhart

Eine Überwinterung ist für den Pfennigbaum unbedingt notwendig, damit er im Frühling oder im Sommer seine Blüten bilden kann. Dazu sollte Ende August das Gießverhalten minimiert werden. Auch das Düngen muss eingestellt werden. Sobald die Temperaturen unter die 10 Grad Marke fallen, muss der Pfennigbaum ins Haus.

Als Winterquartier bietet sich ein Ort an, an dem ausreichend Helligkeit vorhanden ist und die Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad liegen. Nach dem Winter, ab Ende Februar, können Sie beginnen,d das Gießverhalten zu erhöhen. Das Düngen beginnen Sie erst ab März.

Crassula ovata Krankheiten

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