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Hamburg warnt vor tödlicher Verwechslungsgefahr bei Bärlauch

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Immer mehr Menschen sammeln im Frühling Bärlauch in Hamburg und Norddeutschland. Die Zahl der Vergiftungen durch Verwechslung mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlose nimmt deutlich zu. Das Giftinformationszentrum-Nord meldet bereits 50 Notrufe in diesem Frühjahr.

Überblick: 3 Fakten

Bärlauch sammeln birgt Gesundheitsrisiko

Die Nachfrage nach Bärlauch steigt. Viele verwechseln die Blätter mit giftigen Pflanzen. Laut Dr. med. Martin Ebbecke vom Giftinformationszentrum-Nord sind die Anfragen in diesem Jahr deutlich gestiegen. Besonders gefährlich ist die Ähnlichkeit zu Maiglöckchen und Herbstzeitlose.

Gefährliche Doppelgänger erkennen

Maiglöckchen-Blätter sehen dem Bärlauch sehr ähnlich. Ihr Verzehr kann zu Durchfall, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen führen. Die Herbstzeitlose ist noch giftiger. Ihr Toxin hemmt die Zellteilung und kann zu Multiorganversagen führen. Symptome treten oft erst nach Stunden auf.

"Nur wer sich wirklich damit auskennt, sollte in den Wald gehen und Bärlauch sammeln." - Dr. med. Martin Ebbecke, GIZ-Nord

Bärlauch sicher bestimmen

Nur erfahrene Sammler sollten Bärlauch in der Natur pflücken.

Wichtige Merkmale:

Was tun bei Vergiftungsverdacht?

Bei Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder starken Bauchschmerzen nach dem Verzehr von vermeintlichem Bärlauch sofort den Giftnotruf oder einen Arzt kontaktieren. Schnelles Handeln kann lebensrettend sein.

Wer hat schon einmal Bärlauch gesammelt? Welche Tipps helfen bei der sicheren Unterscheidung? Teile deine Erfahrungen in unserer Community und hilf anderen, Vergiftungen zu vermeiden.

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