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Prävention von Burnout

von Redaktion

Die Auslöser für für negative Stresssituationen sind vielseitig. Jedoch ist das Spektrum der Möglichkeiten der Burnout Vorbeugung mindestens genau so vielseitig. Wichtig ist, die Alarmsignale Ihres Körpers zu erkennen und ernst zu nehmen. Bei gewissen Signalen sollten Sie hellhörig werden und in sich hineinhorchen. Finden Sie frühzeitig Wege zur Selbsthilfe, um einem Ausbrennen entgegenzuwirken.

Burnout-Alarmsignale erkennen!

Bevor das Burnout mit voller Kraft zuschlägt sendet der Körper Alarmsignale. Alarmsignale, die dem Betroffenen Auskunft darüber geben, dass momentan alles zu viel wird.

Alarmsignale können in verschiedenen Formen auftreten. Wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass Sie diese Signale nicht ignorieren sollten. Achten Sie auf sich und auf Ihre Gesundheit. Nehmen Sie sich, Ihre Bedürfnisse und Ihren Körper wahr. Damit Sie die Signale besser und frühzeitig erkennen können, haben wir diese zusammengefasst.

Neben diesen Warnsignalen gibt es auch Signale, die auf die körperliche Müdigkeit hinweisen können. Körperliche Symptome bleiben nicht selten aus, denn ist der Geist erstmal ermüdet, folgt bald auch der Körper. Es ist immer ein Zusammenspiel zwischen geistiger und körperlicher Gesundheit.

Körperliche Alarmsignale können folgende sein:

Sind Sie Burnout-gefährdet?

Um zu prüfen, ob Sie Burnout-gefährdet sind, können Sie sich vorab auch verschiedene Fragen stellen. Fragen, die Ihnen die Objektivität geben, um Ihre momentane Situation neutral zu betrachten.

Haben Sie mehrere Fragen mit "Ja" beantwortet, sollten Sie in Betracht ziehen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Die oben genannten Fragen sind auf gewisse Antworten ausgelegt. Werden diese Antworten überwiegend positiv beantwortet, zeigt dies Alarmsignale. Alarmsignale, die beachtet werden müssen.

Burnout-Prävention

Was können Sie vorbeugend tun? Zuerst können Sie Veränderungen in personenbezogenen und organisationsbezogenen Bereichen erwägen. Modifikationen hin zu einer Verbesserung stehen direkt mit Ihrem eigenen Handeln in Verbindung. Definieren Sie Ihre individuellen Grundbedürfnisse:

Vorbeugende Selbsthilfe, um Burnout zu vermeiden

Der erste Schritt zur Vorbeugung ist getan: Sie beschäftigen sich mit dem Thema Burnout. Damit es nicht dazu kommt, dass Sie vollständig ausbrennen, müssen Sie sich selbst mehr Aufmerksamkeit schenken. Legen Sie Ihre Lebensziele klar fest.

Lassen Sie dabei außer Acht, was andere für Sie bereits definiert oder Ihnen lange vorgesagt haben. Dabei sind nicht nur Kollegen oder entfernte Bekannte gemeint. Auch Familie und Freunde sollten in dieser Hinsicht außer Acht gelassen werden. Versuchen Sie bewusst, Ihre Individualität in diesen Fragen wiederzufinden. Dazu gehört, dass Sie sich selbst akzeptieren. Menschen, die ihr Selbstbewusstsein vorwiegend „von außen“ beziehen, sind anfälliger für Burnout.

Menschen, die über eine gesunde Selbstakzeptanz verfügen, trifft das Burnout eher nicht so schnell. Selbstbewusste Menschen sind unabhängiger von äußeren Erfolgen und somit zwangloser. Natürlich gibt es für nichts eine Regel. Auch selbstbewusste Menschen sind vor einem Burnout nicht komplett geschützt.

Allgemeine Tipps für die Burnout-Prävention

Prävention durch Zeitmanagement

Das richtige Zeitmanagement steht bei der Burnout-Prävention an erster Stelle. Denn mit dem richtigen Zeitmanagement lernen Sie, sich auf das Wichtige zu konzentrieren. Dadurch können verfügbare Energien ideal eingesetzt werden. Das effektive Zeitmanagement ist für viele Bereiche des Lebens hilfreich. Egal ob Sie Stress im privaten oder beruflichen Leben haben.

Ein effektives Zeitmanagement könnte wie folgt aussehen:

Planen Sie Zeitpuffer für Überraschungen ein

Egal ob ein privater Arzttermin oder eine Präsentation im Beruf ansteht; das Einplanen von Zeitpuffern ist sehr wichtig. Beachten Sie die technischen Probleme, die bei der Präsentation auftauchen können. Beachten Sie auch mögliche Staus auf dem Weg zum Arzt. Zeitpuffer sind hilfreich und mindern möglichen Stress.

Nehmen Sie Hilfe an

Ganz wichtig: Verzichten Sie nicht auf angebotene Hilfe. Nehmen Sie die Hilfe andere an. Schieben Sie Gedanken wie "Dann habe ich aber versagt!" oder "Ich muss das alleine schaffen" beiseite.

Setzen Sie sich Prioritäten

Prioritäten spielen beim effektiven Zeitmanagement eine wichtige Rolle. Leider neigen wir oft dazu, alles auf einmal machen zu wollen. Wir neigen auch dazu, dass wir uns eher auf unwichtige Dinge konzentrieren. Das Resultat: Für die wichtigen Dinge bleibt nur noch wenig Zeit. Unterteilen Sie Ihre Aufgaben in A, B, und C Kategorien. Dabei bedeutet A die wichtigste Kategorie, während C die unwichtigste Kategorie darstellt.

Kombinieren Sie Aufgaben

Die Kombination von verschiedenen Aufgaben mindert den Stress. Achten Sie aus diesem Grund vorher schon darauf. Müssen Sie Ihr Kind zur Schule fahren und ist der Arzt in der Nähe, können Sie diese zwei Aufgaben kombinieren. Bei der Arbeit ist es die gleiche Angelegenheit. Schauen Sie sich die verschiedenen Aufgaben an und prüfen Sie, ob man zwei Aufgaben nicht zusammen erledigen könnte.

Setzen Sie sich Ziele

Notieren Sie sich Ihr Vorhaben und Ihre Ziele. Ganz wichtig hierbei: Verfassen Sie immer realistische Ziele. Die Ziele müssen auch erreichbar sein. Unrealistische Ziele wirken sich eher kontraproduktiv auf ein effektives Zeitmanagement aus.

Fazit

Sie sollten sich immer mit dem Thema "Burnout" auseinandersetzen, wenn Sie Burnout-gefährdet sind. Definieren Sie Ihre eigenen Ziele und Wünsche. Nicht alle Vorschläge und aufgezeigten Optionen müssen auf Ihre persönliche Situation zutreffen. Wählen Sie die Punkte aus, von denen Sie sich angesprochen fühlen und beantworten Sie die Fragen gewissenhaft. Auf diese Weise erweisen Sie sich und Ihrer Gesundheit einen wertvollen Dienst.

Redaktion

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