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Zielgruppe besser kennenlernen und erfolgreicher im Internet werden

Egal ob du schreibst, vorträgst, produzierst oder programmierst - du bist dann erfolgreicher mit deiner Arbeit, wenn du dein Angebot an deiner Zielgruppe ausrichtest und ständig verbesserst. Das schaffst du, indem du kontinuierlich Feedback sammelst.

Um es gerade heraus zu sagen: wenn du mehr als ein Hobby mit deinem Blog oder Online Business betreibst, dann geht es nicht um deine Ansichten, sondern darum, was deine Zielgruppe möchte. Genau deshalb musst du deine Leser, Klienten und Kunden fragen, was sie wollen. Entweder ganz direkt oder indirekt, indem du ihr Verhalten auswertest.

BUILD-MEASURE-LEARN-SCHLEIFEN

Die Optimierung deines Angebots ist ein schrittweiser Prozess mit sich immer wiederholenden Schleifen aus Ausprobieren, Analysieren, Verwerfen und Anpassen. Eric Ries bezeichnet den Build-Measure-Learn-Zyklus in seinem Buch Lean Startup als "Validated Learning". Damit ist die ständige Weiterentwicklung eines Produkts oder Services, basierend auf Markterfahrungen, gemeint. Dabei gilt: Umso schneller ein Angebot am Markt ist, desto eher können Kundenmeinungen eingeholt werden. Je schneller die Feedback-Zyklen dann ablaufen, desto besser kann das Angebot gestaltet werden. Das Feedback kann sich entweder in harten Daten oder in subjektiven Meinungen ausdrücken. Ersteres bekommst du durch die Auswertung von passivem Feedback wie Besucherzahlen, Klickraten oder der Verweildauer eines Besuchers auf deiner Seite. Aktives Feedback, also die bewusste Abgabe einer Meinung, erhältst du auf Nachfrage durch das Ausfüllen eines Formulars, E-Mails oder Gespräche mit Beta-Testern und Feedbackgruppen.

AKTIVES FEEDBACK

Subjektives Feedback zu bekommen, ist nicht ganz einfach, da du die Besucher deiner Webseite oder deine sozialen Kreise dazu motivieren musst. Sie müssen gewillt sein, sich die Zeit dafür zu nehmen und vor allem auch eine Chance zur Abgabe von Feedback bekommen. Hier sind einige Methoden zum Sammeln von Feedback, die für mich in der Vergangenheit gut funktioniert haben:

So großartig subjektives Feedback ist, solltest du mit Einzelmeinungen immer vorsichtig sein. Du kennst die Beweggründe der Person in der Regel nicht und kannst nicht sofort einschätzen, wie ernst du die Meinung eines Einzelnen nehmen solltest. Versuche also immer so viele Meinungen wie möglich zu sammeln, um diese dann zu einem objektiven Feedback zu relativieren.

PASSIVES FEEDBACK

Passives Feedback ist nicht nur deutlich einfacher zu sammeln, sondern auch verlässlicher. Damit bekommst du rationale Daten, anstelle von subjektiven Eindrücken. Auch wenn "Zahlen nicht lügen" solltest du natürlich mit voreiligen Rückschlüssen vorsichtig sein. Zunächst brauchst du eine kritische Masse an Daten und dann musst du diese richtig interpretieren. Es reicht zum Beispiel nicht, durch die vielen Besucher eines deiner Blogartikel darauf zu schließen, dass du mehr über das Thema schreiben solltest. Zusätzlich musst du dir die Verweildauer, die Absprungrate und die Conversion-Rate für dein E-Mail-Formular oder eine andere Aktion ansehen. Vielleicht rankt der Beitrag gut in Google, jedoch verlassen Besucher nach wenigen Sekunden enttäuscht die Seite, ohne dass du (außer netten Besucherzahlen) etwas davon hast. Hier einige Methoden und Tools, um das Verhalten deiner Webseiten-Besucher auszuwerten und damit wertvolles Feedback zu bekommen:

ZUSATZTIPP FÜR DEINEN NEWSLETTER

Einen letzten Tipp für Feedback habe ich noch für dich. Eine Methode, die ich selbst erst seit kurzem ausprobiere, die aber sehr erfolgsversprechend ist. In meinem Newsletter gebe ich Abonnenten die Möglichkeit, durch einen Klick auf einen Link entweder positives oder negatives Feedback zu geben. Ähnlich wie bei einem Rating-Button gibt es einen Link für den Daumen hoch und einen Link für Daumen runter. In meinen Reports bei Mailchimp sehe ich durch die Anzahl der Klicks auf den jeweiligen Link, wie meinen Abonnenten der aktuelle Newsletter gefallen hat. Beide Links führen dann zu einem Feedback-Formular, über das noch zusätzliche Angaben zur Kritik bzw. bei positivem Feedback zu Themenvorschlägen gemacht werden kann. Damit habe ich den perfekten Mix aus aktivem und passivem Feedback, das mir bei der Verbesserung der Qualität meines Newsletters hilft.

Und du, wie sammelst du Feedback von deinen Lesern, Kunden und Käufern?

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